Titel | Agneta Willeken: Abschrift des Briefes vom 23.08.1535 |
Titelvariante 1 | Agneta Willeken: Brief von 1535 |
Titelvariante 2 | Agneta Willeken: Liebesbrief an Marx Meyer |
Signatur | Hamburg, Staatsarchiv Hamburg, 211-2 W 30 I und II |
Umfang | 7 Bl. |
Medium | Handschrift |
Form | Prosa |
Jahrhunderthälfte | 16/1 |
Epoche | 1530–1650 |
Entstehungsdatum | 1535 / Laut Reincke (1928, 24) ist der eigentliche Brief Agneta Willekens auf den 23.8.1535 datiert; das Datum der angefertigten Abschrift ist nicht bekannt, laut Reincke (1928, 27) wurden die Abschriften „sofort“ nach Erhalt des Briefes angefertigt. |
Schreibort/Druckort | Hamburg |
Schreiber/in / Drucker/in | unbekannt |
Varietätenbestimmung nach ReN | nordniedersächsisch |
Herkunftsgeschichte | Der Brief erreichte den Adressaten Marx Meyer nicht, sondern gelangte auf seinem Weg in die Hände des holsteinischen Feldherrn Johann Rantzau, der ihn Christian III. gab. Letzterer ließ mehrere Abschriften des Briefes anfertigen (Reincke 1928, 27–28). Die hier beschriebene Kopie ist als Beweisstück in den Akten eines Reichskammergerichtsprozesses der Klägerin Agneta Willeken erhalten geblieben (Reincke 1928, 60–61).
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Inhalt | Im Brief bedankt sich Agneta Willeken bei ihrem Geliebten Marx Meyer, der ihr zuvor in einem Brief Geld geschickt hat, und erzählt ihm von den Geschehnissen der vergangenen Zeit (Fischer 1988, 40). Auslöser der Belustigungen Christians des III. ist eine Passage, in der sich Agneta Willeken gegenüber den anderen Frauen Marx Meyers als „Hauptkirche“ bezeichnet.
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